Kostbare & skurrile Schätze in der Ronmühle

Paul Würsch, ehemaliger Posthalter von Schötz und Gründer des Museums, bezeichnete seine Sammlung oft als "Asyl für kulturelles Strandgut" und drückte damit aus, was für jede Besucherin und jeden Besucher des Museums schnell offenbar wird: In der Ronmühle finden Sie all jene Gegenstände, die das Leben der ganz gewöhnlichen Menschen im Luzerner Hinterland während vieler Generationen prägten - hier ein Holzherd, da eine Waschschüssel, dort ein Grammaphon. Denn "zu einer Gesamtschau gehört auch das Banale", wie eine der Lebensweisheiten von Paul Würsch lautete. 

 

Die Sammlung mit heute mehr als 7000 kostbaren und teilweise skurrilen Raritäten und Schätzen vergangener Zeiten ist ein Museum im Museum und zeigt sich Besucherinnen und Besucher so, wie Paul Würsch die meist zufällig "angeschwemmten Strandgüter" thematisch verschiedenen Räumen im historischen Mühlengebäude zuordnete. Es entstanden beispielsweise ein Wohn-, ein Schlaf- und ein Schulzimmer, eine Küche, eine Werkstatt sowie zwei Räume mit kostbaren Fundstücken zum Volksglauben. Nur wenige Objekte sind in Vitrinen versorgt.

 

Jeder Raum, jeder Gegenstand erzählt seine ganz eigene Geschichte. Lassen Sie sich bei einer Führung durch das Museum die einzelnen Geschichten erzählen und erleben Sie hautnah, wie die Menschen früher ihren Alltag gemeistert haben.   > mehr  Oder wenn Sie die Ronmühle an einem der offenen Sonntage besuchen, stehen für Sie Hörstationen bereit. Verschiedene Erzählerinnen und Erzähler aus dem Luzerner Hinterland erzählen Ihnen aus dem von ihnen erlebten Alltag der dreissiger und vierziger Jahre.  > mehr   Denn wir wollen, dass das historische Wissen über die Alltagskultur nicht verloren geht und an zukünftige Generationen weiter gegeben wird.   > mehr

  

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Museumsgründer Paul Würsch
Museumsgründer Paul Würsch
Hörstationen
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Themenraum Schule
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